Stadt Müllheim im Markgräflerland

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Aktuelle Meldungen

 

Probealarm der stationären Sirenenanlagen in Müllheim i. M. – Samstag, 28.03.2026 um 10:00 Uhr

Am Samstag, den 28.03.2026 um 10:00 Uhr findet in der Zeit von 10:00 Uhr bis ca. 10:15 Uhr für die stationären Sirenenanlagen in Müllheim im Markgräflerland der halbjährliche Sirenenprobealarm statt:

Bevölkerungsalarm – 1-minütiger auf- und abschwellender Heulton
Feueralarm – 1-minütiger Dauerton (2 × 12 Sek. unterbrochen)
Entwarnung – 1-minütiger Dauerton

Bitte beachten Sie,

  • dass es sich bei dem landkreisweiten Sirenenprobealarm am 28.03.2026 lediglich um eine Erprobung der kommunalen Warngeräte handelt. Aus diesem Grund werden im Rundfunk keine Durchsagen und auch keine Mitteilung auf den Smartphones per Cell Broadcast erfolgen;
  • dass die Sirenenanlagen in Niederweiler und Zunzingen aufgrund der technischen Voraussetzungen des Probealarms dieses Mal nicht ausgelöst werden. Im Ernstfall funktionieren die Sirenen;
  • dass eine Meldung über den Beginn und Ende des Probealarmes über die Warn-App „NINA” gesendet wird.

Verwaltungsgerichtshof Mannheim weist Normenkontrollanträge gegen Gebührensatzungen 2023 und 2024 ab

Pressemitteilung vom 06.03.2026

Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Mannheim hat die Normenkontrollanträge gegen die Gebührensatzungen zur Flüchtlings- und Obdachlosenunterbringung der Stadt Müllheim im Markgräflerland für die Jahre 2023 und 2024 abgewiesen. Die Verfahrenskosten haben die Kläger zu tragen. Ein weiteres Verfahren zur Satzung 2025 ist weiterhin beim VGH anhängig.

Zwei Verfahren erfolgreich abgeschlossen
Beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim sind insgesamt drei Normenkontrollverfahren gegen Gebührensatzungen zur Flüchtlings- und Obdachlosenunterbringung anhängig, in denen die Stadt Müllheim im Markgräflerland jeweils beklagt ist. Kläger sind untergebrachte Personen, die nach Angaben der Stadt im Hintergrund von ehrenamtlich tätigen Einwohnerinnen und Einwohnern aus Müllheim i. M. begleitet und beraten werden.

Zu den Normenkontrollsachen gegen die Satzungen der Jahre 2023 und 2024 sind der Stadt Müllheim i. M. am Freitag die Urteile zugegangen. Der VGH hat beide Normenkontrollanträge abgewiesen; die Kosten der Verfahren haben die Kläger zu tragen. In den Entscheidungsgründen wird nach Darstellung der Stadt ausführlich dargelegt, dass die Ermessensentscheidung des Gemeinderats über die Gebührenhöhe keine rechtlich erheblichen Fehler aufweist.

Verfahren zur Satzung 2025 noch anhängig
Weiterhin anhängig ist das Normenkontrollverfahren gegen die Satzung für das Jahr 2025. Diese unterscheidet sich wesentlich von den Vorjahren: Die Gebühren werden nicht mehr je Quadratmeter Wohnfläche, sondern je Wohnplatz erhoben.

Mit der Frage der Rechtmäßigkeit dieses Abrechnungsmaßstabes sowie der Gebührenhöhe im konkreten Fall wird sich der VGH in dem noch ausstehenden Verfahren zu befassen haben. Der Ausgang bleibt abzuwarten.

Stadt dankt Mitarbeitenden und Rechtsbeistand
„Insgesamt ist es erfreulich, dass die beiden Verfahren, die mit viel Aufwand verbunden waren, erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Mein Dank gilt insbesondere meinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Hauptamt – hier insbesondere Herrn Fröhlin – sowie unserem Rechtsanwalt Herrn Dr. Lieber, der uns professionell und kenntnisreich beraten hat“, so Bürgermeister Martin Löffler.

Hintergrund: Staatsanwaltschaft sah keinen Anlass für Ermittlungen
Bereits im Jahr 2023 war bei der Staatsanwaltschaft Freiburg in dieser Sache eine Strafanzeige gegen die Stadtverwaltung Müllheim i. M. eingereicht worden. Die Stadt Müllheim i. M. hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Die Staatsanwaltschaft Freiburg hatte nach Prüfung keinen Anlass gesehen ein Ermittlungsverfahren einzuleiten.


Landtagswahl 2026

Wahlergebnis in Müllheim i. M. - ab 08.03.2026, 18:00 Uhr


Digitaler Bürgerservice rund um die Uhr: Der KI-gestützte Chatbot der Stadt Müllheim im Markgräflerland „KIMMI“ ist da

Pressemitteilung vom 25.02.2026

Die Stadt Müllheim im Markgräflerland macht einen weiteren Schritt für eine digitale Verwaltung: Auf der Website der Stadt wird ab Freitag, dem 27.02.2026 ein neuer KI-gestützter Chatbot eingeführt, der Bürgerinnen und Bürgern den kostenlosen Zugang zu städtischen Informationen und Dienstleistungen deutlich erleichtert: „KIMMI“

Wie kann ich mich anmelden? Wann hat das Schwimmbad geöffnet und welche Veranstaltungen finden am Wochenende in Müllheim i. M. statt? Der Chatbot beantwortet Fragen schnell und verständlich zu Themen, die auf der städtischen Website sowie auf den Websites einiger städtischer Einrichtungen vorhanden sind. Und das rund um die Uhr, leichtverständlich, niederschwellig über die Tastatur oder per Sprachfunktion in derzeit 21 Sprachen. Die neue Technik arbeitet datenschutzkonform, sammelt keine personenbezogenen Daten und wird vollständig in Europa gehostet. KIMMI hat verschiedene Tests durchlaufen und befindet sich nun in der öffentliche Testphase.

Mit KIMMI Fragen stellen und Antworten erhalten
KIMMI soll vor allem die Suche nach gezielten Inhalten auf der Website vereinfachen. In das Chatfenster können Fragen direkt eingegeben werden und KIMMI liefert dazu die passenden Antworten. Der Chatbot arbeitet mit künstlicher Intelligenz und folgt keinem starren Frage-Antwort-Schema. Er überlegt mit, welche nächsten Schritte im Dialog sinnvoll wären. So kann er flexibel auf die Anliegen eingehen und komplexe Fragen besser bearbeiten. Auch Folgefragen kann KIMMI beantworten. Der Chatbot soll dabei jedoch nicht den persönlichen Kontakt ersetzen, sondern ein zusätzliches digitales Angebot für die Bürgerinnen und Bürger sein, vor allem außerhalb der Öffnungszeiten. Die Verwaltung bleibt wie gewohnt erreichbar.

Müllheim im Markgräflerland setzt auf Digitalisierung
Müllheim i. M. setzt konsequent auf die Digitalisierung seiner Angebote. Dabei geht es vor allem um den Bürgerservice. Doch auch die Verwaltung profitiert. Wenn Fragen schon vorab geklärt werden oder Vorgänge digital bearbeitet werden können, sorgt das für Entlastung und mehr Kapazitäten für die zahlreichen Aufgaben in der Verwaltung.

Als erste Stadt im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald geht Müllheim i. M. mit diesem innovativen Service voran und setzt damit ein Zeichen für die digitale Zukunft der Region. Im Herzen des Markgräflerland wird gezeigt, dass auch Kommunen mit rund 20.000 Einwohnern moderne digitale Lösungen erfolgreich umsetzen können.

KIMMI lernt
Die Stadtverwaltung hat KIMMI im Vorfeld. Jedoch kann es sein, dass er nicht alles weiß oder korrekt beantwortet. Wem dies bei der Nutzung auffällt, kann gerne seine Anmerkungen und Verbesserungsideen direkt über den Chatbot mit dem Feedback-Icon (Daumen) im Antwortfeld rechts unten abgeben. Ansonsten nimmt auch das Team der Hauptverwaltung Hinweise per E-Mail dankend entgegen: hauptamt@muellheim.de


Vögisheim: Buswendeschleife wird doch gebaut

Pressemitteilung vom 11.02.2026

Für die Dauer der Sanierung der Ortsdurchfahrt Vögisheim (Mitte 2026 bis 2028) wird am nördlichen Ortseingang nun doch eine provisorische Buswendeschleife gebaut.

Die ursprünglich vorgesehene Ersatzhaltestelle „Am Lausbrunnen / Im Wiesengrund“ erwies sich nach eingehender Prüfung als ungeeignet, da sie nur von kleineren Bussen angefahren werden könnte.

Die neue Lösung mit der Wendeschleife ist insgesamt wirtschaftlicher, vermeidet Engpässe und ermöglicht kürzere Fahrzeiten für die Busse.

Für die Fahrgäste ergeben sich dadurch zwar etwas längere Fußwege, diese werden jedoch gut beleuchtet und sicher gestaltet, um eine verlässliche und komfortable Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs während der Bauzeit zu gewährleisten.


Denkmalschutzpreis für private Eigentümer ausgeschrieben

Pressemitteilung des Schwäbischen Heimatsbundes vom 03.02.2026

Der Schwäbische Heimatbund und der Landesverein Badische Heimat loben zum 39. Mal den Denkmalschutzpreis Baden-Württemberg aus. Dieser stellt die denkmalgerechte Erhaltung und Neunutzung historischer Gebäude in den Mittelpunkt. Bis zu fünf Preisträger werden mit einem Preisgeld von insgesamt 25.000 Euro belohnt, das die Wüstenrot Stiftung zur Verfügung stellt.

Bewerben können sich private Eigentümer, bei deren Gebäude der Abschluss der Erneuerung nicht länger als vier Jahre zurückliegt. Auch beteiligte Architekten und weitere Experten können bis Anfang Juni entsprechende Projekte vorschlagen. Diese müssen nicht zwingend unter Denkmalschutz stehen.

Der unter Bauherrschaften, Architekturbüros und Denkmalpflege renommierte Preis will die Vielfalt und Besonderheiten der Baukultur in Baden-Württemberg sowie das Engagement zu deren Erhaltung hervorheben und öffentlich würdigen. Die Spanne reicht von mittelalterlichen Gebäuden bis zu stilprägenden Bauten des 20. Jahrhunderts.

„Die Jury würdigt Maßnahmen, bei denen die historisch gewachsene Gestalt des Gebäudes innen wie außen so weit wie möglich bewahrt wurde. Das schließt zukunftsweisende und beispielhafte Umnutzungen oder moderne Akzente nicht aus, wenn sie sich denkmalgerecht einfügen“, betont Dr. Bernd Langner, Geschäftsführer des Schwäbischen Heimatbundes und Mitglied der Fachjury.

Neben dem Geldpreis erhalten die Preisträger sowie die Architekten und Restauratoren Urkunden. Zudem wird den Eigentümern eine Bronzetafel zum Anbringen am Gebäude über-reicht. Bewerbungsschluss ist der 30. April 2026. Weitere Informationen sowie die Broschüre mit allen notwendigen Angaben zur Ausschreibung finden sich unter www.denkmalschutzpreis.de. Die öffentliche Preisvergabe findet Anfang 2027 statt.

Denkmalschutzpreis Baden-Württemberg - BroschürePDF
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Müllheim i. M. will Große Kreisstadt werden: Antrag für 2027 ist gestellt

Pressemitteilung vom 05.02.2026

Die Stadt Müllheim im Markgräflerland hat den förmlichen Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt zum 1. Januar 2027 gestellt. Nachdem die Stadt die gesetzlich erforderliche Marke von 20.000 Einwohnern dauerhaft überschritten hat, soll dieser historische Schritt die zentrale Rolle Müllheims als Herz und Motor des Markgräflerlands weiter stärken. Mit dem Status einer Großen Kreisstadt würden wichtige neue Aufgaben, etwa die Wohngeldstelle durch die Stadt und die Ausländerbehörde durch den Gemeindeverwaltungsverband (GVV) Müllheim-Badenweiler übernommen.

Ein Zentrum mit gewachsener Bedeutung
Schon heute ist Müllheim i. M. ein zentraler Anlaufpunkt für die Region. Als frühere Kreisstadt (bis 1973) verfügt sie über wichtige Einrichtungen wie Amtsgericht, Finanzamt, Notariat, Polizeirevier, die Deutsch-Französische Brigade und ein Klinikum. Mit rund 5.800 Schülerinnen und Schülern ist Müllheim i. M. der bedeutendste Schulstandort im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und als Mittelzentrum im Landesentwicklungsplan fest verankert.

„Die Erhebung zur Großen Kreisstadt ist der logische nächste Schritt in unserer Stadtentwicklung“, so Bürgermeister Martin Löffler. „Wir sind bereit und bestens vorbereitet, mehr Verantwortung für die Menschen in unserer Stadt und der gesamten Region zu übernehmen. Dieser Schritt festigt nicht nur unsere Position als leistungsstarkes Zentrum, sondern ermöglicht uns auch, Verwaltungsleistungen bürgernäher und effizienter zu gestalten.“

Solide Finanzen und klare Personalplanung
Der Antrag wird durch eine umfassende Dokumentation der Leistungsfähigkeit der Stadt untermauert. Müllheim i. M. steht auf einer soliden finanziellen Basis mit einer maßvollen Verschuldung und guten Rücklagen. Der GVV Müllheim-Badenweiler ist seit seiner Gründung vor über 50 Jahren schuldenfrei, hat noch nie Umlagen von den beteiligten Gemeinden erhoben und konnte hin und wieder sogar zusätzliche kommunale Aufgaben, wie die Flächennutzungsplanung, für die Verbandsgemeinden kostenfrei übernehmen.

Der zusätzliche Personalbedarf für die neuen Aufgaben wurde durch eine externe Organisationsuntersuchung ermittelt und ist in den Haushaltsplanentwürfen bereits vollständig berücksichtigt. So werden Stellen in der neu zu gründenden Wohngeldstelle, im Rechnungsprüfungsamt sowie bei der Unteren Ausländerbehörde (im GVV) geschaffen. Auch die räumlichen Voraussetzungen sind durch die Anmietung zusätzlicher Büros bereits gesichert.

Besonderheit: Interkommunale Zusammenarbeit im GVV
Eine landesweit einzigartige Konstellation ergibt sich durch den Gemeindeverwaltungsverband Müllheim-Badenweiler. Dieser würde künftig als Untere Ausländerbehörde für alle fünf Verbandsgemeinden (Müllheim, Badenweiler, Sulzburg, Auggen und Buggingen) mit insgesamt rund 35.000 Einwohnern zuständig sein. Dies besondere interkommunale Zusammenarbeit unterstreicht die hohe Verwaltungskompetenz und die besondere Rolle Müllheims in der Region. So ist die Stadt unter anderem auch Sitz des Gemeinsamen Gutachterausschusses Markgräflerland-Breisgau, der für 32 Kommunen zuständig ist. Nach intensiver Vorbereitung und enger Abstimmung mit Landratsamt, Regierungspräsidium und dem Innenministerium blickt die Stadtverwaltung zuversichtlich auf das nun beginnende Antragsverfahren bei der Landesregierung.

Über die Stadt Müllheim im Markgräflerland
Müllheim i. M., mit über 20.000 Einwohnern, versteht sich als das urbane Zentrum des Markgräflerlands. Die Stadt verbindet eine hohe Lebensqualität mit wirtschaftlicher Stärke und ist ein bedeutender Schul-, Behörden- und Gesundheitsstandort.


Komplettsanierung Schwarzwaldstraße 2–4 erfolgreich abgeschlossen

Pressemitteilung vom 04.02.2026

Eigenbetrieb Wohnungswirtschaft modernisiert 20 Wohnungen – Investition schafft bezahlbaren und energieeffizienten Wohnraum

Der Eigenbetrieb Wohnungswirtschaft der Stadt Müllheim im Markgräflerland hat die umfassende Sanierung des Wohngebäudes in der Schwarzwaldstraße 2–4 erfolgreich abgeschlossen. Das in den 1960er-Jahren errichtete Gebäude mit insgesamt 20 Wohnungen wurde grundlegend modernisiert und energetisch zukunftsfähig aufgestellt.

Energetische Sanierung auf KfW-70-Niveau
Die Sanierungsarbeiten begannen im April 2023 nach intensiver Vorplanung und wurden in mehreren Bauabschnitten umgesetzt. Im Zuge der Maßnahme wurden die Gebäudehülle einschließlich Fassade und Dämmung erneuert sowie sämtliche Fenster ausgetauscht. Alle 20 Wohnungen wurden vollständig modernisiert und verfügen nun über neue Bäder, neue Boden- und Wandbeläge sowie Fußbodenheizung. Kontrollierte Be- und Entlüftungsanlagen sorgen für ein gesundes Raumklima. Deutlich größere, vorgehängte Balkone schaffen zusätzlichen nutzbaren Wohnraum und erhöhen die Wohnqualität spürbar.

Die Wärmeversorgung erfolgt über eine moderne Hybridanlage aus Luft-Wasser-Wärmepumpe und Gasheizung mit solarthermischer Unterstützung für die Warmwasserbereitung. Durch die energetische Sanierung auf KfW-70-Niveau sowie den Einsatz moderner Technik sinkt der Jahresenergiebedarf des Gebäudes deutlich. Davon profitieren die Mieterinnen und Mieter durch geringere Energiekosten.

Bezahlbarer Wohnraum bleibt erhalten
„Das Projekt ist wirtschaftlich tragfähig und sichert dauerhaft bezahlbaren Wohnraum”, betont Bürgermeister Martin Löffler. Die Mieten bleiben auch nach der umfassenden Modernisierung auf einem vergleichsweise günstigen Niveau und liegen deutlich unter den derzeitigen Neubaupreisen in Müllheim.

Die Gesamtinvestition belief sich auf rund 5,7 Millionen Euro. Die Maßnahme wurde mit etwa 1,2 Millionen Euro durch Fördermittel der KfW unterstützt.

Professionelle Projektsteuerung
Der Gemeinderat der Stadt Müllheim sowie Bürgermeister Martin Löffler waren in die Vorplanung der Maßnahme maßgeblich eingebunden. Die Vorplanung wurde zudem seitens der Stadt fachlich durch Baudezernentin Franka Häussler begleitet, die auch an der Ausführungsplanung maßgeblich mitwirkte. Die Bauherrenvertretung in der Ausführungsphase übernahm Tobias Brandenburg, Fachbereich Hochbau und Gebäudemanagement der Stadt Müllheim i. M.

Die Koordination der Vorplanung sowie Begleitung der Ausführung erfolgte durch den Stadteigenen Betrieb Wohnungswirtschaft unter Leitung von Betriebsleiter Jürgen Escher. Darüber hinaus verantwortete der Eigenbetrieb die Organisation und Kommunikation der notwendigen Mieterumzüge.

Die Planung und Bauüberwachung des Projektes wurde von Lentz Frings Partner Architekten aus Schliengen durchgeführt. Die Fachplanung Haus- und Elektrotechnik übernahm das Büro IST Energieplan aus Müllheim. Für die statische Berechnung, Tragwerksplanung sowie die KFW-Baubegleitung und Energieberatung waren Nafz Ingenieure Held+Gabelmann verantwortlich.

Zeitplan und Kosten eingehalten – trotz besonderer Herausforderungen
Die Sanierung wurde innerhalb des vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmens abgeschlossen. Trotz der besonderen Anforderungen des Bauens im bewohnten Bestand sowie unvorhergesehener baulicher Gegebenheiten konnten entstandene Verzögerungen im Bauablauf vollständig aufgeholt werden.


Glasfaserausbau in Britzingen und Hügelheim

Pressemitteilung vom 2. Februar 2026

Mit dem kommunalen Ausbau der weißen Flecken durch den Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald und einem eigenwirtschaftlichen privaten Netz der Vodafone/Meridiam entstehen in der Stadt Müllheim i. M. gleich zwei neue Glasfasernetze. Betreiber für beide Netze ist Vodafone. Die Vorgehensweise für die Anbindung der betreffenden Gebäude unterscheidet sich dabei. Bei den Bürgerinnen und Bürgern kann das für Verwirrung sorgen. Die Stadt klärt auf.

In Müllheim i. M. wird derzeit an zwei Projekten für den Glasfaserausbau gearbeitet. Um die Situation für die Bürgerinnen und Bürger transparent zu machen, wendet sich die Stadt mit wichtigen Hintergrund-Informationen zum Ausbau durch den Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald (ZVBBH) und einem parallel laufenden privatwirtschaftlichen Ausbau durch einen privaten Telekommunikationsanbieter an die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere in den Ortsteilen Britzingen und Hügelheim.

Die Stadtverwaltung rät zur Geduld, um eine für die Gemeinschaft vorteilhafte Lösung zu sichern.

Das öffentliche Netz: Ausbau durch den Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald

Der Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald, an dem auch die Stadt Müllheim i. M. beteiligt ist, baut mit öffentlichen Fördermitteln das Glasfasernetz in den Gebieten unzureichender Internetversorgung aus, in denen die Privatwirtschaft nicht ausbaut. Dies betrifft hauptsächlich die Ortsteile Muggardt, Gengenbach, Güttigheim und Rheintal sowie einige Aussiedlerhöfe. Die Planung und Vorbereitung des Ausbaus laufen in Zusammenarbeit mit der Stadt förderbedingt bereits seit einigen Jahren. Baustart soll in diesem Jahr sein.

Um diese Gebiete zu erreichen, müssen die Hauptleitungen (Trassen) des Zweckverbandes durch andere Ortschaften geführt werden. Dies bietet eine besondere Chance für die Anwohner entlang dieser Trassen: Auch Haushalte, die nicht förderfähig sind, können dadurch grundsätzlich einen Anschluss an das hochmoderne Glasfasernetz erhalten.

Besondere Situation für Britzingen und Hügelheim

Diese Möglichkeit betrifft in Müllheim i. M. ausschließlich die Ortsteile Britzingen und Hügelheim. Hier liegen insgesamt 207 Hausanschlüsse direkt an der geplanten neuen Trasse des Zweckverbandes. Die Stadt Müllheim i. M. und der Zweckverband haben ein hohes Interesse daran, dass möglichst alle dieser 207 Haushalte an das öffentliche Netz angeschlossen werden, um die Wirtschaftlichkeit der mit Steuergeldern finanzierten Infrastruktur zu sichern und um doppelte Infrastrukturen zu vermeiden.

Die Herausforderung: Parallele Angebote von Vodafone

Nun hat sich Vodafone entschlossen, gleichzeitig mit seinem Partner Meridiam ein vom Netz des Zweckverbands unabhängiges und eigenes, rein kommerzielles Netz aufzubauen. Darüber wurde die Stadt vor kurzem informiert und Vodafone wirbt aktuell offensiv um Kundenverträge für dieses Glasfasernetz. Vodafone ist zugleich Betreiber des vom Zweckverband aufgebauten Netzes und hat die oben angesprochenen 207 Anschlüsse an der Trasse des Zweckverbandes, für die der Anschluss an das öffentliche Netz bereits vorgesehen ist, von der Vermarktung im privaten, rein kommerziellen Netz ausgenommen.

Empfehlung der Stadtverwaltung

Aus diesem Grund rät die Stadtverwaltung Anwohnerinnen und Anwohner in Britzingen und Hügelheim, deren Grundstücke direkt an der geplanten Trasse des Zweckverbandes liegen, vorerst keine Verträge mit Vodafone oder anderen Drittanbietern abzuschließen, die nicht mit dem kommunalen Ausbau des Zweckverbands in Verbindung stehen. Stattdessen sollten sie den Anschluss an das ebenso leistungsfähige und zukunftssichere Netz des Zweckverbandes abwarten.

Damit Sie selbst überprüfen können, ob Ihr Gebäude in Britzingen oder Hügelheim an der Trasse des Zweckverbandes liegt, finden Sie unter den Downloads die Adressdaten dieser Anschlüsse und eine Übersichtsgrafik.

Für die Kundenanschlüsse im Netz des Zweckverbands wird Vodafone ebenfalls zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr eine Vorvermarktung starten. Die von Vodafone dann verwendeten Unterlagen weisen auf den Ausbau durch den Zweckverband ausdrücklich hin.

Baubeginn im dritten Quartal – Anwohner werden per Brief informiert

Der Baustart für die Verlegung der Glasfaserleitungen des Zweckverbands in Britzingen und Hügelheim ist für das dritte Quartal dieses Jahres geplant.

Die Stadtverwaltung betont, dass die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner aktuell nicht selbst aktiv werden müssen. Alle Haushalte mit einer Anschlussoption entlang der kommunalen Trasse werden in den kommenden Wochen mit einem persönlichen Schreiben der Stadtverwaltung über die Details, die technischen Möglichkeiten und die nächsten Schritte für die Realisierung des Hausanschlusses informiert.

Mit dem Ausbau investiert der Zweckverband in eine zukunftssichere und leistungsstarke digitale Infrastruktur, von der die gesamte Gemeinde profitieren wird.

Informationen zum Breitbandausbau

Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald (ZVBBH)
info@zvbbh.de

Glasfaserausbau Britzingen und Hügelheim - StraßenverzeichnisPDF
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Glasfaserausbau Britzingen - KartePDF
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Glasfaserausbau Hügelheim - KartePDF
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Landesfamilienpass 2026 ab sofort erhältlich

Mit dem Landesfamilienpass und der dazugehörigen jährlich neuen Gutscheinkarte können Familien kostenlos oder zu einem ermäßigten Eintritt zahlreiche Attraktionen wie Schlösser, Gärten oder Museen in ganz Baden-Württemberg besuchen.

Einen Landesfamilienpass können erhalten:

  • Familien mit mindestens drei kindergeldberechtigenden Kindern (dies können auch Pflege- oder Adoptivkinder sein), die mit ihren Eltern in häuslicher Gemeinschaft leben,
  • Alleinerziehende, die mit mindestens einem kindergeldberechtigenden Kind in häuslicher Gemeinschaft leben,
  • Familien, die mit mindestens einem kindergeldberechtigenden schwer behinderten Kind mit mindestens 50 v. H. Erwerbsminderung in häuslicher Gemeinschaft leben,
  • Familien, die Kinderzuschlags-, Wohngeld- oder Bürgergeld-berechtigt sind und mit mindestens einem kindergeldberechtigenden Kind in häuslicher Gemeinschaft leben,
  • Familien, die Leistungen aus dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) erhalten und mit mindestens einem Kind in häuslicher Gemeinschaft leben

Den Landesfamilienpass können Sie bei der Stadt Müllheim i. M., Fachbereich 13, Soziales beantragen. Um Wartezeiten zu minimieren, bitten wir Sie, online einen Termin zu vereinbaren. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Terminvereinbarungen vorrangig behandeln und vor Ort gezogene Wartemarken entsprechend danach aufrufen.


Bürgerservice im Müllheimer Rathaus optimiert Terminvergabe ab Januar 2026

Die Stadtverwaltung Müllheim i. M. stellt zum 1. Januar 2026 das Zugangsverfahren im Bürgerservice um. Künftig werden Einwohnerinnen und Einwohner mit Terminvereinbarung bevorzugt und ohne Wartezeiten bedient. Hintergrund der Neuorganisation ist u.a. die anstehende Landtagswahl 2026, die zusätzliche Kapazitäten in der Verwaltung bindet.

Termine online, telefonisch oder per E-Mail vereinbaren

„Wir möchten den Müllheimerinnen und Müllheimern auch während der arbeitsintensiven Wahlorganisation einen zuverlässigen Service bieten“, erklärt Dominik Fröhlin, Leiter des Haupt- und Ordnungsdezernates. „Mit dem neuen Terminpriorisierungssystem können wir Wartezeiten für alle, die vorab einen Termin buchen, komplett vermeiden.“

Termine können auf drei Wegen vereinbart werden:

  • Online – am bequemsten – über das Terminbuchungssystem auf der städtischen Homepage www.muellheim.de/termine
  • Telefonisch während der Servicezeiten – ganztägig möglich (07631-801-0)
  • Per E-Mail – ganztägig möglich stadt@muellheim.de

Spontanbesuche weiterhin möglich – mit Wartezeiten nachmittags
Bürgerinnen und Bürger, die ohne Terminvereinbarung den Bürgerservice im Müllheimer Rathaus aufsuchen, können weiterhin eine Wartemarke ziehen und werden selbstverständlich bedient. Allerdings müssen sie nachmittags mit erheblichen Wartezeiten rechnen, da Termininhaber vorrangig bearbeitet werden.

„Wir empfehlen allen Bürgerinnen und Bürgern, die Möglichkeit der Terminvereinbarung zu nutzen. Am bequemsten geht das online“, so Dominik Fröhlin. „Damit ersparen sie sich Wartezeiten und helfen uns gleichzeitig, die Arbeitsabläufe besser zu planen.“

Hintergrund: Landtagswahl 2026
Die Neuorganisation ist notwendig, um die personellen Ressourcen während der Vorbereitung und Durchführung der Landtagswahl 2026 effizient einzusetzen und den Einwohnerinnen und Einwohnern einen uneingeschränkt hohen Service zu bieten.

Die neue Regelung tritt am 1. Januar 2026 in Kraft. Informationen zur Terminbuchung und zu den Öffnungszeiten finden Sie auf der Homepage der Stadt unter www.muellheim.de/termine


Personalengpässe beim GVV Müllheim-Badenweiler

11.08.2025

Aufgrund aktueller, enormer Personalengpässe können wir nicht antragsbezogene (formlose) Anfragen voraussichtlich bis zum 01.03.2026 nicht bearbeiten.

Bei Fragen zu Bebauungsplänen bitten wir Sie sich direkt an die jeweils betroffene Verbandsgemeinde des GVV zu wenden.

Sonstige Anfragen richten Sie bitte direkt an das für Sie tätige Büro mit Bauvorlageberechtigung oder reichen über das virtuelle Bauamt BW (ViBa BW) einen förmlichen Antrag ein.

Wir bitten um Verständnis.


Ab 1. August sind nur noch digitale Passbilder zulässig

Ab dem 1. August 2025 dürfen für Ausweisdokumente wie Personalausweis und Reisepass in Deutschland ausschließlich digitale Lichtbilder verwendet werden – Papierbilder oder ausgedruckte Passfotos sind ab diesem Zeitpunkt endgültig nicht mehr zulässig.

Bis zum 31. Juli 2025 galt eine Übergangsfrist, in der Behörden in Ausnahmefällen weiterhin Papierfotos akzeptieren konnten, etwa wenn die technische Ausstattung noch nicht überall vorhanden ist. Ab 1. August entfällt diese Übergangsmöglichkeit vollständig. Nur noch digitale, direkt über eine sichere Cloud oder einen zertifizierten Übermittlungsweg eingereichte Passbilder werden angenommen.

Die digitalen Fotos können:

  • direkt in der Passbehörde aufgenommen werden, also im Rathaus Müllheim und den Ortsverwaltungen.
  • bei zertifizierten Fotostudios oder Drogerieketten erstellt und dann verschlüsselt an das Bürgeramt übermittelt werden. In diesen Fällen erhalten Antragsteller meist einen Data-Matrix-Code oder QR-Code zum Abruf in der Behörde.
  • mit dem Selbstbedienungsterminal im Rathaus-Foyer eigenständig vor den Terminen erstellt werden.

Direkter Draht zum Rathaus: WhatsApp-Kanal der Stadt Müllheim i. M.

Die Stadt Müllheim i. M. geht einen weiteren Schritt in der digitalen Kommunikation und informiert ihre Bürgerinnen und Bürger ab sofort auch über einen eigenen WhatsApp-Kanal. Dieser neue Service ergänzt die bestehenden Informationsangebote und ermöglicht es, Nachrichten aus dem Rathaus schnell und unkompliziert direkt auf dem Smartphone zu erhalten.

Der stadteigene WhatsApp-Kanal funktioniert ähnlich einem Newsletter. Darüber können die Abonnentinnen und Abonnenten mit Emojis reagieren und die Beiträge einfach per WhatsApp mit anderen teilen.

Bleiben Sie informiert – einfach und direkt
Das Abonnieren des WhatsApp-Kanals der Stadt Müllheim i. M. ist einfach. Öffnen Sie den untenstehende Link und klicken Sie auf „Abonnieren“.

Benachrichtigungen nach Wunsch
Standardmäßig sind die Benachrichtigungen für neue Nachrichten im Kanal deaktiviert. Wer eine kurze Info bei neuen Beiträgen erhalten möchte, kann die Benachrichtigungen durch einmaliges Tippen auf das durchgestrichene Glockensymbol aktivieren. Selbstverständlich können diese Benachrichtigungen auf gleichem Wege jederzeit wieder deaktiviert werden.

Datenschutzbestimmungen
Die Datenschutzbestimmungen von WhatsApp gewährleisten, dass Abonnentinnen und Abonnenten für andere Kanal-Mitglieder nicht sichtbar sind. Auch Interaktionen bleiben verborgen. Die Verantwortlichen des Kanals können die Telefonnummer der Abonnentinnen und Abonnenten nicht einsehen, es sei denn, diese sind als Kontakt gespeichert. Detaillierte Informationen zum Datenschutz finden Sie auf den Internetseiten von WhatsApp.

Ergänzung, nicht Ersatz
Die Stadtverwaltung betont, dass der WhatsApp-Kanal die offizielle Internetseite der Stadt Müllheim i. M. nicht ersetzt, sondern als zusätzlichen, direkten Informationsweg für aktuelle Nachrichten aus dem Rathaus dient.

Noch nicht in der Kanalsuche
Bitte beachten Sie, dass der WhatsApp-Kanal der Stadt Müllheim i. M. noch nicht über die allgemeine Kanalsuche innerhalb von WhatsApp gefunden werden kann.