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Stadt Müllheim 1

Wirtschaftsförderung Müllheim

Müllheim – Das Wirtschaftszentrum des Markgräflerlandes

Müllheim, das ist der traditionsreiche Charme einer ländlichen Kleinstadt, gepaart mit den Angeboten eines urbanen Mittelzentrums. Als eine der größten Städte und bedeutendster Wirtschaftsstandort des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald stellt Müllheim mit über 19.300 Einwohnern und mehr als 8.700 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen das Versorgungszentrum für mehr als 60.000 Menschen im Umkreis dar. Knapp 5.900 Arbeitnehmer pendeln täglich nach Müllheim ein, nur rund 4.500 pendeln aus. Der positive Pendlersaldo unterstreicht die zentrale Rolle Müllheims als überregionaler Arbeitsort.

»Leben und arbeiten, wo andere Urlaub machen«

Dieser Satz beschreibt auf den Punkt genau die Atmosphäre der Weinhauptstadt Müllheim im Herzen des Markgräflerlandes. Die Lage inmitten eines der größten Weinanbaugebiete zwischen Oberrheintal und Vorbergzone des Südschwarzwaldes macht den Standort beliebt bei zahlreichen Unternehmen und ihren Mitarbeitern.

Einrichtungen

Bürger, Arbeitnehmer und Unternehmer finden in der Stadt 
zudem überregionale Einrichtungen wie die Helios-Klinik, Außenstellen des Landratsamtes oder auch das Finanzamt. Eine besondere Stärke ist das breite Schul- und Betreuungsangebot, das alle Schularten und Formen von Kinderbetreuungseinrichtungen vorhält. Eine breit aufgestellte Mediathek, die Markgräfler Volkshochschule, ein über die Grenzen der Stadt hinaus beliebtes Familien- und Freizeitbad, ein reges Vereinsleben und ein großes Sportangebot stehen für eine lebens- und liebenswerte Stadt. Rund 150 Einzelhandelsgeschäfte, vom Fachhändler bis zum großen Supermarkt, bieten ein breites Warenangebot, das Müllheim zum Einkaufszentrum zwischen Freiburg und Lörrach macht.

Lage

Darüber hinaus spielt die günstige verkehrstechnische Lage Müllheimss insbesondere für die Unternehmen eine herausragende Rolle. Die Verkehrsadern B3 und B378 und die nahe gelegene Autobahn A5 führen schnell von Müllheim in die Schweiz (Basel), nach Frankreich und in das gesamte Bundesgebiet. Schnell erreichbar ist zudem der Flughafen Basel-Mulhouse und auch im Zugverkehr stellt Müllheim den Knotenpunkt des Markgräflerlandes dar. Seit Dezember 2013 ist die Stadt auch IC-Haltepunkt.

All diese Faktoren machen Müllheim zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort im Dreiländereck zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Im großen, westlich der Stadt gelegenen, Gewerbegebiet trifft man auf einen gesunden und krisensicheren Branchenmix.

Hidden Champions

Durch die Nähe zu Basel, dem Zentrum der europäischen Pharmaindustrie, sind hier in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Betriebe entstanden, die wichtige Zuliefererfunktionen für die Produktionsbetriebe jenseits der Schweizer Grenze übernehmen. Hellma, Schott, Meridion und Perlen-Packaging sind bekannte Namen aus der Gruppe der Unternehmen, die zum Müllheimer Pharma-Cluster zählen. Doch auch aus anderen Branchen finden sich am Standort solche Unternehmen, die in ihren Märkten als »Hidden Champions« – heimliche Weltmarktführer gelten.

Dazu zählt mit 750 Beschäftigten vor Ort (und 2.600 weltweit) der Stellantriebsbauer AUMA Riester GmbH & Co. KG, der auch der größte Arbeitgeber in Müllheim ist. Auch die Neoperl GmbH (500 Beschäftigte) oder die Hellma GmbH & Co. KG (230 Beschäftigte) reihen sich in diese Gruppe ein. Zu den weiteren größeren Arbeitgebern gehören die Firma SCHOTT AG (320 Beschäftigte), die Firma Weil Technology GmbH (220 Beschäftigte), Perlen Packaging GmbH (170 Beschäftigte) sowie die Helios-Klinik (350 Beschäftigte).

Doch die Müllheimer Unternehmen zeichnen sich nicht nur durch Größe und Marktbedeutung aus, sondern auch durch eine große Standorttreue. Viele der gegenwärtig hier wirtschaftenden Unternehmen wurden in Müllheim gegründet, wie z. B. Neoperl oder Hellma, und präsentieren sich noch immer als inhabergeführte Familienbetriebe mit einer starken Bindung an die Stadt und die Region.

Deutsch-Französischen Brigade

Müllheim ist auch Sitz der Deutsch-Französischen Brigade, einem binationalen Großverband. Am Standort Müllheim sind neben dem Stab auch die Stabskompanie sowie das gemischte Versorgungsbataillon beheimatet. Insgesamt arbeiten ca. 1.700 Personen (Soldaten mit ihren Familien) in der Robert-Schuman-Kaserne.


 

Stabsstelle Wirtschaftsförderung

Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung der Stadt Müllheim ist direkt angesiedelt im Büro des Bürgermeisters. Sie ist aktiver Partner und Ansprechpartner für einheimische und auswärtige Unternehmen bei Fragen zum Wirtschaftsstandort Müllheim. Ziel ist es, für eine positive und gesunde wirtschaftliche Entwicklung von Müllheim zu sorgen.

Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung steht Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite, damit Sie Ihre unternehmerischen Entscheidungen zielgerichtet und erfolgreich umsetzen können.

Ziele der Wirtschaftsförderung

  • Sicherung bestehender und Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze
  • Sicherung und Entwicklung heimischer Betriebe und Institutionen
  • Ausbau von Betriebsgründungen, Neuansiedlungen und Betriebserweiterungen
  • Förderung und Ausbau der unternehmerischen Standortbedingungen
  • Vermarktung von Müllheim als nachhaltigen Wirtschaftsstandort
  • Zielgerichtete Aktivierung der gewerblich nutzbaren Flächen im Markt

Aufgabenbereiche der Wirtschaftsförderung

  • Bestandspflege und Betreuung der heimischen Gewerbebetriebe
  • Verwaltungsinterne Unterstützung wirtschaftlicher Interessen
  • Unterstützung von Existenzgründern sowie Unternehmen bei Neuansiedlung und Erweiterung
  • Gewerbeflächen- und Immobilienmanagement
  • Aktive Öffentlichkeitsarbeit und Werbung für den Wirtschaftsstandort Müllheim

 

Breitband-Infrastruktur

Eine gut ausgebaute Breitbandinfrastruktur stellt für viele Unternehmen die Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum dar. Der Breitbandbedarf wird nicht nur im gewerblichen, sondern auch im privaten Gebrauch in den nächsten Jahren deutlich ansteigen. Der Zugang zu schnellem Internet ist folglich nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, sondern auch ein Faktor für Lebensqualität.

Ausbau und Aufbau der Breitband-Infrastruktur

Zur Verbesserung dieser Standortfaktoren, wurde daher im Jahre 2018 der Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald gegründet, dem sich die Stadt Müllheim, zusammen mit weiteren 40 Kommunen, angeschlossen hat. Ziel ist die Koordination und Umsetzung eines flächendeckenden Breitbandausbaus.

Ausbau

Ein Anspruch auf einen Breitbandausbau oder einen Breitbandanschluss besteht weder über die Privatwirtschaft noch über die öffentliche Hand. Bund und Land gewähren dem privaten Ausbau unbedingten Vorrang. Die öffentliche Hand kann nach den Vorgaben von EU, Bund und Land nur dann tätig werden, wenn ein weißer NGA-Fleck besteht (d. h. anbieter- und technologieneutral weniger als 30 Mbit/s verfügbar sind) und kein Netzbetreiber einen Ausbau innerhalb von drei Jahren durchführt. Ein (geförderter) kommunaler Ausbau wird verwehrt, wenn ein Telekommunikationsunternehmen eigenwirtschaftlich die Verbesserung der Breitbandversorgung forciert.

Mit Berücksichtigung dieser Rahmenbedingungen strebt der Zweckverband Breitband Ausbauvorhaben zur Erreichung unterversorgter Ortsnetze (weißer NGA-Fleck) mit Glasfaser an. Im Minimum müssen bei diesem Ausbauschritt 50 Mbit/s im Download erreicht werden. Der Netzbetrieb muss öffentlich ausgeschrieben werden, das eigentliche Produkt (z.B. Internet/Telefonie/TV) liefert der beim Auswahlverfahren erfolgreich hervorgegangene Netzbetreiber. Das liberalisierte Netz bietet tatsächlichen open access und steht anderen Netzbetreibern zur Verfügung.

Aufbau der Breitband-Infrastruktur

Backbone
Die Grobplanung des kreisweiten Backbones liegt dem Landkreis seit Anfang 2017 vor. Seitdem hat der Landkreis und – mit dessen Aufgabenübertragung in direkter Folge – der Zweckverband bei Baumaßnahmen für das Backbone mitverlegt

FTTB-Ortsnetz
Der Landkreis hat im Jahr 2017 die FTTB-Strukturplanung (Ortsnetzplanung) für 35 Städte und Gemeinden ausgeschrieben. Mit diesen Angaben können Vorbereitungen für weitere Ausbauvorhaben getroffen werden. Zudem zeigt die FTTB-Strukturplanung an, welcher Leerrohrbedarf bei einer Mitverlegung besteht.