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Stadt Müllheim 1

Forum Bildung und Betreuung

Mittelzentrum und Herz des Markgräflerlandes. Schulstadt. Familienfreundliche Stadt – so definiert sich Müllheim mit seinen rd. 18.400 Einwohnern und 5.000 Schüler/innen. Zu Recht, wie einige Eckdaten belegen.

Kinderkrippen und Kindergärten

Mit sechs Krippen, U3-Angeboten und Tagesmüttern sowie der im November 2013 eröffnenden Kita wird bei den unter Dreijährigen ein Versorgungsgrad von 39% erreicht werden.

Insgesamt 13 Kindergärten (14 mit der GT-Gruppe in der neuen Kita) schaffen einen Versorgungsgrad von 99%.
Für die Kinderkrippen und –gärten investiert die Stadt jährlich knapp 4 Mio. EUR in den laufenden Unterhalt, nach Abzug von Landeszuschüssen und Elternbeiträgen verbleibt ein Defizit von rd. 2 Mio. EUR. Die neue Kita wird den Zuschussbedarf nochmals um über 600.000 EUR erhöhen.


Schulen

Grundschulförderklasse, zwei Grundschulen (plus Außenstelle in Britzingen), Werkrealschule, Realschule, Gymnasium, kaufmännische Schulen mit Wirtschaftsgymnasium, Berufliche Schulen, Heilpädagogisches Förderzentrum, Freie Waldorfschule und Schule Kirschbäumleboden – die Vielfalt der Angebote und Träger (Stadt, Landkreis, freie Träger) ist groß.

Die laufenden Ausgaben allein für die städtischen Einrichtungen betragen rd. 3,2 Mio. EUR, der Zuschussbedarf liegt bei rd. 1,7 Mio. EUR.

Hinzu kommen außerschulische Angebote (Hort, Kernzeiten, Sprachförderung, Hausaufgabenbetreuung) sowie weitere schulische und kulturpädagogische Angebote wie Musikschule, Volkshochschule, Mediathek, Museen.


Hierfür werden jährlich rd. 1,6 Mio. EUR in die Hand genommen (Zuschussbedarf eine knappe Million Euro).


An Investitionen fließen in den nächsten Jahren nochmals über 9 Mio. EUR in die Schulen.


Jugendarbeit

Hier gibt es zahlreiche mobile und offene Angebote in Jugendtreffs, Streetwork, Projekte, Schulsozialarbeit, Runde Tische u.v.m. (Zuschussbedarf: rund 174.000 EUR p.a.)

Auch dank hervorragender Netzwerkpartner gibt es also bereits einiges vorzuweisen. Aber auch noch vieles zu tun…

Die Kommune beschäftigen u.a.

  • in den Krippen die Erfüllung des Rechtsanspruchs ab August 2013,
  • in den Kindergärten der steigende Bedarf an Ganztagsbetreuung und vielleicht das eine oder andere bisher nicht vorhandene Angebot (z.B. Waldkindergarten),
  • in den Schulen die Herausforderungen Ganztags-/Gemeinschafts-/Verbundschule, im außerschulischen Bereich die sich verändernde Jugendarbeit, Themen wie Jugendbeteiligung und Plätze für Jugendliche im öffentlichen Raum,
  • und übergreifend das Thema Inklusion bzw. Vielfalt.

Um diese Aufgaben gemeinsam anzugehen, arbeiten Vertreter der Stadt, der Schulen, der Krippen und Kindergärten, der Kirchen, der VHS, Musikschule, Museen, Mediathek, der Polizei, der Jugendarbeit, des Internationalen Beirats sowie weitere Vertreter zahlreicher Institutionen und Fachstellen an einem Bildungskonzept. Jedem Kind soll eine individuelle Bildungsbiografie ermöglicht werden. Lebenslanges Lernen ist das Ziel – bis in das Seniorenalter, was angesichts der demographischen Entwicklung ebenfalls an Bedeutung gewinnt.

Zum Auftakt erfolgte ein Plenumtreffen am 28.11.2012 in der Michael-Friedrich-Wild-Grundschule, u.a. berichtete die Badische Zeitung darüber.


Ansprechpartner und Arbeitsgruppen

Interessierte, die am Konzept Bildung und Betreuung mitarbeiten möchten, können sich gerne wenden an

Ob Elternvertreter, Jugendliche, Senior/-in oder einfach interessierte/r Bürger/-in – Sie sind herzlich willkommen. Folgende Arbeitsgruppen haben sich gebildet: