Kitas und Schulen

Bitte klicken Sie auf eine Überschrift, um die Informationen zu einem Punkt zu lesen.

Hinweise für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Bitte beachten Sie folgende wichtige Informationen, wenn Sie in der Urlaubszeit ein Land besuchen, das als Risikogebiet ausgewiesen wurde:

Personen die aus einem Risikogebiet einreisen, müssen sich auf direktem Weg für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise absondern (Quarantäne). Diese Personen sind verpflichtet, unverzüglich die zuständige Ortspolizeibehörde zu kontaktieren und auf den Sachverhalt hinweisen.
Von der Pflicht zur Quarantäne können Personen ausgenommen werden, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder in englischer Sprache verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus vorhanden sind. Das ärztliche Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus stützen, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen durch das Robert Koch-Institut veröffentlichten Staat durchgeführt worden ist. Das Testergebnis darf bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nicht älter als 48 Stunden sein. Das Testergebnis ist unverzüglich der Ortspolizeibehörde vorzulegen und für mindestens 14 Tage nach Einreise aufzubewahren.

Verordnung des Sozialministeriums zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Eindämmung des Virus SARS-CoV-2

Liste der Risikogebiete


Kultusministerium

Aktuelle Informationen und Rundschreiben
FAQs zur flächendeckenden Schließung von Schulen und Kitas

Update 14.07.2020:

Kultusministerin Dr. Eisenmann zur Teststrategie:

„Wir haben uns auf eine Teststrategie geeinigt, die dem wichtigen Anliegen des Gesundheits- und Infektionsschutzes an Schulen und Kindertageseinrichtungen Rechnung trägt.

  • Erstens ermöglichen wir, dass sich das Personal an Schulen und Kitas im Zeitraum von Mitte August bis Ende September zweimal freiwillig testen lassen kann. Dies gilt also nicht nur für die Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrkräfte, sondern auch für den Hausmeister, die Schulsekretärin sowie alle weiteren Beschäftigten. Dieser Einstieg in freiwillige Testmöglichkeiten für die Beschäftigten in Kitas und Schulen ist mir im Zuge der Öffnung der Schulen und Kitas ein sehr wichtiges Anliegen gewesen. Wir sind zufrieden, dass wir das Sozialministerium hiervon überzeugen konnten.
  • Zweitens bieten wir im Fall einer Corona-Infektion in einer Einrichtung an, dass sich alle dort anwesenden Personen freiwillig testen lassen können, unabhängig davon, ob sie zuvor unmittelbar in Kontakt mit der infizierten Person standen oder nicht.
  • Und drittens gilt nach den Sommerferien an den weiterführenden Schulen ab Klasse fünf die Pflicht, außerhalb des Unterrichts eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen – auf dem Schulgelände und im Schulgebäude, etwa auf den Fluren, auf dem Schulhof und auf Toiletten. Damit kommen wir einer berechtigten Forderung der Lehrerverbände nach. Für mich sind dies drei wichtige Bausteine, um den Regelbetrieb unter Pandemie-Bedingungen gerade auch an den weiterführenden Schulen möglichst sorgenfrei wiederaufnehmen zu können. Klar ist aber: Solange es kein Impfstoff gibt, bleibt leider ein Restrisiko, sich anzustecken – in Schulen wie in anderen Lebensbereichen auch. Wir werden das Infektionsgeschehen weiter ganz genau beobachten und über das Vorgehen zum Schutz des Personals an Schulen und Kindertageseinrichtungen im Herbst erneut entscheiden.“

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Update 17.06.2020:

Das KuMi führt auf seiner Homepage u.a. aus:

“Ab dem 29. Juni sollen Kindertagesstätten, Kindergärten, die Kindertagespflege und Grundschulen wieder den Regelbetrieb aufnehmen. Es wird aber nicht überall so laufen wie vor Beginn der Pandemie. … Aufgrund der konkreten Bedingungen vor Ort kann es zu Abweichungen von diesem Termin kommen. Wenn es zu Abweichungen kommt, dann weil etwa im konkreten Fall nicht 100 Prozent des Personals zur Verfügung steht.”

Weitere Infos finden Sie hier.

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Update 16.06.2020:

Das Kultusministerium teilt mit, dass ab 29.06.2020 eine Rückkehr zum Regelbetrieb (unter Pandemiebedingungen) erfolgen soll. Damit wird in die sog. “Phase 4” eingetreten:

  • Phase 1 mit der Notbetreuung ab 17. März 2020,
  • Phase 2 mit der erweiterten Notbetreuung ab 27. April 2020,
  • Phase 3 mit dem eingeschränkten Regelbetrieb seit 18. Mai 2020.
  • Phase 4 mit dem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen steht ab dem 29. Juni 2020 an.

In dem Konzept zur Umsetzung heißt es u.a.:

  • Es ist auf eine möglichst stabile und konstante Zusammensetzung der Gruppen (Kinder wie auch Beschäftigte) zu achten. Im Regelfall besuchen die Kinder die Gruppe, die sie vor Schließung der Kita besucht haben. Neuaufnahmen von Kindern und deren Eingewöhnung können wieder erfolgen.
  • Für die verschiedenen Betreuungsgruppen ist möglichst eine Trennung sowohl im Gebäude wie auch im Außenbereich vorzunehmen, das heißt Kitabeginn und – ende, Essenszeiten sowie Aufenthalte im Außenbereich sind weiterhin orts- bzw. zeitversetzt zu planen.
  • Eine Abstandsregelung für die Kinder gibt es nicht, Erwachsene untereinander sollen das Abstandsgebot (1,5 Meter) einhalten.
  • Die Notbetreuung entfällt, ein Rechtsanspruch auf Betreuung nach SGB VIII besteht weiterhin nicht.

Wichtige Aussage zum Thema “Gesundheit”:

  • Für den Kita-Betrieb sowie die Kindertagespflege ist wesentlich, dass ausschließlich gesunde Kinder ohne Anzeichen der Krankheit SARS-CoV-2 betreut werden. Häufige Symptome sind Störungen des Geruchs- und Geschmacksinns, Fieber oder Husten. Auch das Personal muss gesund sein, ebenso die Eltern oder andere Personen, die das Kind zur Kinderbetreuung bringen, sowie sämtliche Mitglieder des Hausstandes.
  • Mit Beginn des Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen ab dem 29. Juni 2020 sowie zu Beginn des neuen Kindergartenjahres haben die Eltern und alle Beschäftigten eine entsprechende schriftliche Erklärung abzugeben, die dokumentiert wird. Ein Muster hierfür wird zur Verfügung gestellt. Sollten Eltern diese Regelung nicht einhalten, ist die Einrichtung berechtigt, das Kind von der weiteren Betreuung auszuschließen.
  • Eltern eines Kindes, das aufgrund relevanter Vorerkrankungen zu einer Risikogruppe gehört, sind dafür verantwortlich, mit dem Kinderarzt zu klären, ob der Besuch einer Kindertageseinrichtung oder Tagespflegestelle für ihr Kind gesundheitlich verantwortbar ist. Die Einrichtung kann eine entsprechende ärztliche Bescheinigung verlangen.

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Update 10.06.2020:

Die Landesregierung hat mittels einer Aktualisierung der Corona-Verordnung am 09.06.2020 verkündet, dass der reguläre Kita- und Schulbetrieb noch mindestens bis zum 30.06.2020 untersagt ist.

Bis mindestens zu diesem Datum werden in den Schulen rollierende Systeme aus Präsensunterricht und Fernlehre eingesetzt. Weitere Informationen sind über die jeweiligen Schulen zu erfragen.

Die Notbetreuung in Kitas und Schulen wird aufrecht erhalten wie bisher.

Die aktuelle Verordnung finden Sie hier
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Update 28.05.2020:

Das Kultusministerium hat heute eine neue CoronaVO Schule erlassen. Sie beinhaltet für den Schulbetrieb ab 14.06.2020 folgende wesentliche Änderungen: An Grundschulen werden alle Klassenstufen Präsenzunterricht erhalten, also nicht nur wie bislang vorgesehen die Klassenstufe 4. An allen Schulen kann Präsenzunterricht insoweit eingerichtet werden, als es der Infektionsschutz zulässt. Berufliche Schulen sollen Präsenzunterricht in größtmöglichem Umfang anbieten. Die außerschulische Nutzung schulischer Sportanlagen und Sportstätten wird mit den Maßgaben der CoronaVO Sportstätten zulässig sein.

Die Notverkündung finden Sie hier

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Update 15.05.2020:
Den aktuellen Stand finden Sie unter den o.g. Links zur Seite des Kultusministeriums.
Die Umsetzung auf örtlicher Ebene entnehmen Sie bitte dem Punkt “Notbetreuung”.

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Kultusministerium schloss ab Dienstag., 17.03.2020 alle Schulen und Kitas

Fast schon erwartungsgemäß hat sich Baden-Württemberg damit anderen Bundesländern angeschlossen. Pressemitteilung.
Die zunächst bis Ostern geplante Schließung der Einrichtung wurde verlängert. Allerdings soll eine sukzessive Öffnung (Abschlussklassen usw.) unter bestimmten Voraussetzungen ermöglicht werden. Den jeweiligen Stand entnehmen Sie bitte der stets aktuellen Homepage des Kultusministeriums

Das Kultusministerium zur Notfallbetreuung: »Für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen (etwa Polizei, Feuerwehr, medizinisches und pflegerisches Personal, Lebensmittelproduktion und Infrastruktur) soll es eine Notfallbetreuung geben. «

Wer ist “systemrelevant”?

Der berechtigte Personenkreis (vgl. §1a der CoronaVO) für die Notbetreuung wurde ausgeweitet.
Anmeldeformulare und weitere Infos finden Sie unten.

Informationen zum Umgang mit Corona in verschiedenen Sprachen

Corona - Infos ArabischPDF 353 kB
Corona - Infos EnglischPDF 212 kB
Corona - Infos RussischPDF 229 kB
Corona - Infos TürkischPDF 221 kB

Bildungs- und Lernangebote im Netz

Digitale Lernangebote für die Zeit der Schulschließung

… hält das Kultusministerium hier für Sie bereit.


Grenzgänger - Infos für Familien, die z.B. im Elsass wohnen

Allgemeine F.A.Q.s und Antworten

… sowie Links zu weiteren Informationen finden Sie hier (unter Grenzübertritte).


Kinder und "Home Office"? - Tipps für das Lernen zu Hause

Stellvertretend hier ein Schreiben der Alemannen-Realschule:

Liebe Eltern,

aufgrund der durch COVID-19 bedingten Entwicklungen wird für viele Schülerinnen und Schülerder Unterricht zunächst weiterhin nicht in der Schule stattfinden können. Viele von Ihnen arbeiten wie bereits vor den Osterferien im Home-Office, sind beruflich unter Druck und müssen gleichzeitig Ihre Kinder betreuen und sie beim Lernen begleiten. Das ist für die ganze Familie eine enorme Herausforderung. Sie haben nun Erfahrungen damit gesammelt, wie Sie mit der Situation und den damit verbundenen Herausforderungen zu Hause umgehen. Bitte verstehen Sie die nachfolgenden Inhalte daher als Anregungen, wie Sie Ihr Kind beim Lernen unterstützen und mit möglichen konflikthaften Situationenumgehen können.

Gute Lernbedingungen schaffen

Ihr Kind bekommt Aufgaben von seinen Lehrkräften zur Verfügung gestellt. Sie müssen als Eltern nicht den Unterricht in der Schule ersetzen. Dennoch können Sie Ihrem Kind helfen, das Lernen sinnvoll in den Familienalltag zu integrieren und es zum Lernen ermutigen.

  • Legen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind eine Tagesstruktur fest. Am besten stehen Sie wie gewohnt auf und treffen sich in Ihrem alltäglichen Rhythmus zu festen Essenszeiten.
  • Achten Sie auch darauf, dass in bestimmten Zeiten nicht (mehr) gearbeitet wird, so dass Arbeitszeit und Freizeit klar getrennt sind und Ihre Familie nicht unter “Dauer-Schulstress” steht.
  • Die meisten Kinder und Jugendlichen werden Hilfe dabei benötigen, die Arbeitspakete aus der Schule in kleinere Portionen zu packen und sinnvoll über eine Arbeitswoche zu verteilen. Sie können außerdem dabei helfen, zum besprochenen Zeitpunkt zu beginnen, anstatt auf den richtigen Moment oder die passende Stimmung zu warten.
  • Wichtig sind regelmäßige Pausen -üblicherweise sinkt die Konzentration nach 15-30 Minuten ab.
  • Wie in der Hausaufgabensituation können Sie Ihrem Kind Hilfe anbieten, wenn es Aufgaben nicht verstanden hat oder nicht weiter weiß.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind die mit der Schule besprochenen Kommunikationsmöglichkeiten nutzt, um mit seinen Lehrkräften und den Mitschülerinnen bzw.Mitschülern in Kontakt zu bleiben.
  • Richten Sie gemeinsam einen guten Lernort ein, der möglichst frei von Ablenkung ist und an dem Ihr Kind sich wohlfühlt.

Zum Lernen motivieren

  • Zeigen Sie Ihrem Kind, dass die von der Schule bereitgestellten Lerninhalte bedeutsam sind und dass Sie Interesse an den Aufgaben und den Lernerfolgen Ihres Kindes haben.
  • Wenn Ihr Kind sich verweigert oder zu „Aufschiebeverhalten“ neigt, besprechen Sie, mit welchen, vielleicht etwas angenehmeren Aufgaben, Ihr Kind seine Lernzeit beginnen kann.
  • Der Unmut hat auch häufig damit zu tun, dass Kinder glauben, eine Aufgabe nicht gut oder nicht in angemessener Zeit bewältigen zu können. Dann ist es hilfreich, überschaubare, kleinere Ziele zu stecken.
  • Ermuntern Sie Ihr Kind, es zumindest zu versuchen und bekräftigen Sie schon den ersten Schritt in Richtung Aufgabenbearbeitung. Lassen Sie sich, wenn nötig, Zwischenstände geben, und loben Sie die Anstrengung und den Zuwachs an Selbstständigkeit, gegebenenfalls auch erst einmal unabhängig vom Arbeitsergebnis.

Umgang mit Konflikten

In Ausnahmesituationen wie der aktuellen, in der Sie als Familienmitglieder auf engerem Raum nicht nur leben, sondern auch für längere Zeit lernen bzw. arbeiten, kann die emotionale Grundspannung sehr hoch sein. Zu den Gefühlen der Angst, Sorge, Traurigkeit und Langweile gesellt sich manchmal auch die Wut. Alltagsroutinen können nicht mehr umgesetzt werden und einzelne Bedürfnisse müssen zurückgestellt werden. Es entstehen Verärgerung und Widerstand bei Kindern wie bei Eltern und es kommt zu Konflikten.

  • Eltern empfehlen wir, zunächst zu versuchen, von den eigenen starken Emotionen und Impulsen Abstand zu nehmen. Beruhigen Sie erst sich selbst, dann Ihr Kind.
  • Klären Sie den Auslöser des Streits erst, wenn Ihr Kind sich beruhigt hat.
  • Sagen Sie Ihrem Kind, dass es in Ordnung ist, mal wütend zu werden, dass dabei aber niemanden verletzt und nichts beschädigt werden darf.
  • Bauen Sie einander Brücken, damit es leichter fällt, sich zu entschuldigen oder eine Wiedergutmachung anzubieten. Überlegen Sie sich Versöhnungsrituale.
  • Zur Vorbeugung von Konflikten ist es wichtig, einander Freiräume zuzugestehen, gelegentlich Zeit und Raum für sich zu haben. Es tut gut, auch mal räumlich auf Abstand zu gehen und für sich sein zu dürfen.
  • Auch Ablenkung kann eine gute Strategie sein. Machen Sie zusammen oder getrennt etwas, das Ihnen Freude bereitet oder zur Entspannung beiträgt.

Haben Sie Geduld

Ihrer Familie wird viel abverlangt. Den Kindern fehlt weiterhin die gewohnte Unterrichtsstruktur und Anleitung, aber auch die direkten Kontakte mit Lehrkräften und Gleichaltrigen. Oftmals haben wir zu hohe Erwartungen daran, was wir selbst und unsere Kinder schaffen können. Sprechen Sie darüber, was Ihnen persönlich hilft, die aktuelle Lage zu bewältigen oder Dinge zu erledigen, auf die Sie keine Lust haben. Versuchen Sie, gelassen damit umzugehen, wenn nicht alle Tage gleichermaßen produktiv sind.

Beobachten Sie sich und Ihr Kind wohlwollend:

  • Wann oder unter welchen Bedingungen klappt es gut, wann weniger gut?
  • Was war anders an Tagen, an denen es besser geklappt hat?
  • Wer oder was hat geholfen?

Hier finden Sie Unterstützung

  • Wenn Sie sich darüber hinaus fragen, wie Sie gute Lernbedingungen zu Hause schaffen oder Ihr Kind motivieren können, können Sie sich gerne telefonisch oder per E-Mail an die Schulpsychologische Beratungsstelle in Ihrem Kreis wenden.
  • Bei Fragen rund um den Lernstoff, die Auswahl geeigneter Lernmaterialien oder Lern-und Arbeitstechniken wenden Sie sich am besten an die Lehrkräfte Ihres Kindes.
  • Bei Erziehungsfragen empfehlen wir Ihnen die bke-Onlineberatung: www.bke-elternberatung.de oder www.bke-jugendberatung.de
  • Bei akuten Krisen wenden Sie sich an die “Nummer gegen Kummer”:
    - Kinder- und Jugendtelefon ; Tel. unter 116 111 bzw.
    - Elterntelefon, Tel. unter 0800 / 111 0 550

Mundschutz

… bei der Schülerbeförderung (siehe unten) und beim Einkaufen nicht vergessen!

Den richtigen Umgang seht Ihr hier.

Mehr zum Thema “Maskenpflicht” und Mundschutz außerdem hier


Musikschule

Update 28.05.2020:

Der Gemeinderat hat am 27.05.2020 einer Gebührenermäßigung oder auch einem -erlass in begründeten Einzelfällen zugestimmt. Einzelheiten und nähere Infos über die Städtische Musikschule.

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Die Corona bedingte Schließung von Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Schulen, Horten, Jugendzentren usw. betraf selbstverständlich auch die Städtische Musikschule.

Das Kollegium der Musikschule hat – im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten – sehr schnell und kreativ mit digitalem Unterricht auf diese Situation reagiert (vgl. Bericht in der BZ vom 24.04.2020).

Allerdings war diese Unterrichtsform – da nicht planbar – weder sofort noch in allen Fällen möglich (z.B. bei Fehlen der technischen Ausstattung auf Seiten des Lehrpersonals bzw. des Schülers/der Schülerin. Ferner eignet sich nicht jedes Fach für digitalen Unterricht).

Ob dort, wo ein Unterricht nur eingeschränkt oder gar nicht möglich war, eine Ermäßigung bzw. ein Erlass gewährt werden kann, wird der Gemeinderat zeitnah entscheiden. —- sh. dazu Update vom 28.05.2020 —-

Links zum Thema „Musikschulen und Corona“:


"Systemrelevanter Personenkreis" - wer ist das?

Berechtigter Personenkreis

  • gesetzliche Grundlage ist §1b Abs.2 Corona-Verordnung
  • Wir verweisen außerdem auf die Infos unter unserem Punkt “Notfallbetreuung”. Dort finden Sie auch die Anmeldeformulare.

Prioritäten bei der Vergabe

  • Gemäß §1b Abs. 3 CoronaVO sind Prioritäten zu bilden, sollten nicht alle Kinder berechtigter Eltern(teile) aufgenommen werden können.

Umfang und evtl. zeitliche Beschränkung der Betreuung

Eine Kurzfassung (Stand April 2020)

Berechtigt zur Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung sind Kinder,

  • deren Erzie­hungsberechtigte einen Beruf ausüben, dessen zugrundeliegende Tätigkeit zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur nach § 1a Absatz 8 der Corona-Verord­nung (Ziffern 1 bis 9) beiträgt,
  • und sie unabkömmlich sind
  • oder – und das ist neu – eine präsenz­pflichtige berufliche Tätigkeit außerhalb der Wohnung wahrnehmen und dabei unab­kömmlich sind.

  • Das Vorliegen der Voraussetzungen muss durch Vorlage einer entsprechenden Be­scheinigung des Arbeitgebers bzw. des Dienstherrn belegt werden.
  • Außerdem muss versichert werden, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist.
  • Aus Gründen des Gesundheitsschutzes bleibt das Angebot weiterhin eine Notbe­treuung.

Die erweiterte Notbetreuung ab dem 27. April 2020 gibt es für Schülerinnen und Schüler

  • an Grundschulen,
  • in Grundschulstufen an Sonderpädagogischen Bil­dungs- und Beratungszentren,
  • Grundschulförderklassen,
  • Schulkindergärten,
  • in den Klassenstufen 5 bis 7 an den auf der Grundschule aufbauenden Schulen,
  • sowie für Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege, soweit sie noch nicht wieder am Betrieb der Einrichtung oder der Tagespflegestelle teilnehmen.

Hinweise zur Gebührenpflicht

Updates

Liebe Eltern,

hier finden Sie stets den aktuellen Stand.

Stand 24.08.2020:

Ab Juli:

  • Da die Kitas den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen wieder aufgenommen haben, wird auch werden auch wieder die vollen Kita-Gebühren erhoben.

Juni:

Kurzfassung:

  • Gebührenpflichtig ist, wer Betreuungszeiten in Anspruch nimmt.
  • Bei Nutzung von mehr als 50% der üblichen Betreuungszeiten wird die volle Gebühr fällig,
  • unter 50% der üblichen Betreuungszeiten die halbe Gebühr.
  • Einrichtungen, Träger und Eltern erhalten in Kürze eine Infomail.

Mai: (Beschluss des Gemeinderates vom 27.05.2020, vgl.Unterlagen zu TOP 12

  • Gebühren für Kitas und Hort/Kernzeitenbetreuung werden erlassen, sofern keine Betreuung erfolgte,
  • für in Anspruch genommene Betreuungszeiten werden Gebühren erhoben. Die Höhe richtet sich nach dem Stundenumfang (in sechs Stufen gestaffelt).

April: (Beschluss des Gemeinderates im Wege des Umlaufverfahrens Ende April)

  • Gebühren für Kitas und Hort/Kernzeitenbetreuung wurden erlassen,
  • ebenso für die Notbetreuung.
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Stand 22.04.2020:

April:

  • Gebühren für Kitas und Hort/Kernzeitenbetreuung (KZB) sind ausgesetzt,
  • ebenso für die Notbetreuung.

Mai: (geplant):

  • Weiterhin Aussetzen der Gebühren für Kitas und Hort/KZB, aber…
  • Gebührenpflicht für alle, die in den o.g. Einrichtungen eine Notbetreuung nutzen.

Abschließende Entscheidungen trifft der Gemeinderat. Diese werden maßgeblich davon abhängen, welche Leistungen Bund und Land den Kommunen gewähren bzw. welche finanziellen Hilfen die Eltern noch zu erwarten haben (vgl. Notfall-Kinderzuschlag/Notfall-KiZ oder ein eventuell längerer Lohnersatz).

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Stand 24.03.2020: Corona-Hilfspaket beschlossen

BZ: Corona-Hilfspaket beschlossen
Darin enthalten ist auch eine Entschädigung bei geschlossenen Kitas und Schulen.

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Stand 25.03.2020: Trägerübergreifende Abstimmung über Aussetzung der Gebühren für April

Die Stadt Müllheim befindet sich aktuell in einem Abstimmungsprozess mit den freien und konfessionellen Trägern, ob die Gebühren für April einvernehmlich ausgesetzt werden können.

Presseberichte wie dieser BZ-Artikel sind insofern missverständlich, als es sich nicht um den definitiven Beschluss über einen Erlass, sondern um die Empfehlung einer Aussetzung (d.h. einen zeitlich befristeten Aufschub) handelt.

Die Entscheidung einer Gebührenaussetzung in Müllheim ist in Kürze zu erwarten und wird hier kommuniziert. Bis dahin bitten wir Sie, von Rückfragen abzusehen.

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Stand 31.03.2020: Hort- und Kita-Gebühren für April ausgesetzt

Die Stadt Müllheim hat – in Abstimmung mit den freien und konfessionellen Trägern – die Kita-Gebühren für April ausgesetzt. Die anderen Träger schlossen sich mit einer Ausnahme an. In diesem einen Fall wird es so sein, dass zunächst Gebühren erhoben und zu einem späteren Zeitpunkt wieder erstattet werden, sollte es seitens des Landes einen entsprechenden Ausgleich geben.

Auch für den Hort an der Schule hat die Stadt die “April-Gebühren” ausgesetzt.

Hinweisen dürfen wir die Eltern auch auf den Notfall-Kinderzuschlag (Notfall-KiZ), ein Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Eltern,

BZ: Diese Frage wird zur Zeit geklärt
Einerseits fallen weiterhin Kosten an (Vergütungen der Erzieherinnen, Kosten Notfallbetreuung, u.a.m.), andererseits können die meisten Eltern derzeit die Leistungen nicht abrufen.

Wir informieren Sie gerne, sobald wir mehr wissen. Zunächst stand im Fokus, die Notfallbetreuungen zu organisieren.

Bis zur Klärung bitten wir Sie, von Rückfragen abzusehen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ihre Stadtverwaltung – März 2020


Schulsozialarbeit - Fragen, Rat und Hilfe

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

die Schulsozialarbeit ist in dieser außergewöhnlichen Situation selbstverständlich auch während der Zeit, in der die Schule geschlossen bleibt, für Beratungen erreichbar. Eine Ausnahme bilden die Pfingstferien.

Hier die Kontaktdaten:

Michael-Friedrich-Wild Grundschule

Rosenburg Grundschule

Albert-Julius-Sievert Schule

Gemeinschaftsschule Adolph-Blankenhorn

Alemannen-Realschule

Markgräfler Gymnasium

Gewerbliche und Kaufmännische Schulen Müllheim

Mails, Mailbox und Anrufbeantworter werden regelmäßig kontrolliert. Falls wir Ihr Gespräch also nicht direkt entgegennehmen können, hinterlassen Sie uns bitte eine Nachricht. Wir melden uns bei Ihnen.

Herzliche Grüße

Ihr/Euer Schulsozialarbeit-Team


Schülerbeförderung - nur mit Mundschutz...

Updates

  • Stand 08.05.2020:

PRESSEMITTEILUNG Verkehrsministerium 07.05.2020 (Auszug)

Land ersetzt Elternanteil an nicht genutzten Schülertickets

Koalitionsfraktionen, Verkehrs- und Finanzministerium vereinbaren Lösung zur Entlastung der Familien von Kosten für die Schülertickets für die Zeit der Schulschließungen.

Die Landtagsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und CDU sowie das Verkehrs- und das Finanzministerium haben eine Lösung vereinbart, um die Familien von den Kosten für nicht genutzte Schüler-Abos während der Corona-Pandemie zu entlasten. Weil die Tickets von Mai bis zu den Pfingstferien von den meisten Schülerinnen und Schülern kaum oder nur wenig genutzt werden konnten, sollen die Familien bis zu den Sommerferien von zwei Monatsraten ihrer selbst zu zahlenden Kostenanteile entlastet werden. Vorgesehen ist, dass zwei Monatsraten der Abos nicht abgebucht werden, sofern die Abos nicht gekündigt wurden. In welchem Monat die Abbuchung ausgesetzt wird, kann aus organisatorischen Gründen je nach Verbund variieren. Für diese Entlastung der Familien wendet das Land bis zu 36,8 Mio. Euro auf. Das ergänzt die unbürokratische Soforthilfe über 200 Millionen Euro für die Städte, Gemeinden und Landkreise.
Gleichzeitig soll mit dieser Maßnahme auch die Einnahmesituation im ÖPNV mit seinen zahlreichen mittelständischen Busunternehmen stabilisiert werden. Denn durch diese Unterstützung kann vermieden werden, dass in den kommenden Monaten mit wenig Schultagen die Schüler-Abos teilweise gekündigt werden. Somit ist der Weg frei die Mittel wie geplant zweckgebunden über die Stadt- und Landkreise an die Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen zu reichen.

  • Stand 04.05.2020:

- Infos zum Stand “Schülerbeförderung” vgl. BZ-Artikel vom 04.05.2020

- Einzelheiten zu den Angeboten unter http://mein-schulbus.de/ (Fa. Will) bzw. https://www.sweg.de/

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Wiederaufnahme Unterricht ab 04.05.2020 – evtl. noch keine optimale Schülerbeförderung

Ab dem 04.05.2020 soll der Unterricht für einen Teil der Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen und SBBZ wiederaufgenommen werden. Gleichzeitig gilt ab dem 27.04.2020 die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes (MNS) in allen ÖPNV-Angeboten.

Das Landratsamt hat die Busunternehmen gebeten, zu den im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald gelegenen Standorten von weiterführenden Schulen, sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) und Beruflichen Schulen das Busangebot für den schülerbezogenen ÖPNV wieder aufzunehmen.

Schülerbezogen sind dabei Fahrplanangebote, die überwiegend von Schülerinnen und Schülern benutzt worden sind. Das umfasst also Angebote zu “normalen” Schulzeiten. Ebenfalls wurde darum gebeten, die standortbezogenen Angebote des freigestellten Schülerverkehrs zum 04.05.2020 wieder aufzunehmen. Auch in diesen Verkehren kann eine Beförderung nur unter Einhaltung der MNS-Pflicht erfolgen, d.h. Schüler ohne MNS sind von der Beförderung ausgeschlossen.

Nicht umfasst von der Wiederaufnahme sind besondere Angebote, z. b. Schwimmbadfahrten oder Fahrten im Rahmen der Unterrichtskooperation zwischen Standorten.

Das Kultusministerium hat im Erlass an die Schulen vom 20.04.2020 den Schulen aufgegeben, darauf hinzuwirken, dass Schüler, wo immer möglich mit anderen Verkehrsmitteln (zu Fuß,Fahrrad, Elterntaxi) zur Schule gelangen.

Es ist davon auszugehen, dass man sich gemeinsam im Lauf der ersten Mai-Woche an einen bedarfsangepassten Verkehr herantasten muss. Es kann etwas dauern, bis das ÖPNV-Angebot in der gewohnten Qualität und Quantität zur Verfügung steht.


Spielplätze - wieder geöffnet mit Rahmenbedingungen...

Ministerium für Soziales und Integration, Gemeindetag Baden-Württemberg und Städtetag Baden-Württemberg:

Empfehlung zur Öffnung von öffentlichen Spielplätzen

  • Zwischen Personen ist, wo immer dies möglich ist, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Ansonsten gelten die allgemeinen Regelungen der Corona-Verordnung des Landes. Die Übertragung des neuen Coronavirus erfolgt in erster Line über den Luftweg. Deshalb ist das Abstandsgebot eine zentrale Maßnahme bei der Verringerung des Infektionsrisikos. Dies kann von Erwachsenen und Kindern ab dem Grundschulalter auch weitgehend eingehalten werden, jüngere Kinder können dies erfahrungsgemäß nur bedingt (s.a. CoronaVO § 3 Abs. 1: `wo immer möglich´).
  • Die zulässige Höchstzahl der Kinder auf dem Spielplatz ist auf maximal ein Kind pro 10 qm Gesamtfläche begrenzt.
    Deshalb soll die Zugangsbegrenzung mit durchschnittlich maximal einem Kind je 10 m² Spielplatzfläche die möglichen Kontakte und damit das Infektionsrisiko reduzieren. 10 m² Außengelände je Kind entsprechen auch der Empfehlung des Landesjugendamtes für die Kindertagesbetreuung.
  • Erwachsene Begleitpersonen werden nicht in die maximale Belegungszahl eingerechnet, da sie sich oft am Rande des Spielgeländes aufhalten bzw. beim Spielen mit dem Kind aus dem eigenen Haushalt keinen Abstand einhalten müssen.
  • Städten und Gemeinden wird empfohlen, die Fläche und zulässige Höchstzahl von Kindern, die auf dem jeweiligen Spielplatz erlaubt sind im Rahmen eines Aushangs auszuweisen.
  • Der Spielplatz darf nur von Kindern in Begleitung von Erwachsenen genutzt werden.
  • Die Benutzung von Spielplätzen durch Kinder ist nur unter Aufsicht der Eltern oder Betreuungspersonen zulässig, um auch unter infektionspräventiven Gesichtspunkten eine verantwortungsvolle Nutzung der Spielplätze durch die Kinder zu gewährleisten.
  • Aus infektionshygienischer Sicht reduziert der Aufenthalt im Freien das Infektionsrisiko gegenüber dem in geschlossenen Räumen, weil die stärkere Luftbewegung einen deutlichen Verdünnungseffekt auf die ausgeatmeten potentiell infektiösen Tröpfchen bewirkt. Weitergehende Maßnahmen wie z.B. das Verbot der gemeinsamen Nutzung von Sandspielzeug sind nicht sinnvoll, da ein solcher Übertragungsweg nach derzeitigem Kenntnisstand keine wesentliche Relevanz besitzt.

Sportstunde digital... - "Mach´ mit, bleib´ fit!"

Das Kultusministerium bietet zusammen mit Regio TV ein eigenes, digitales Sportangebot für Schülerinnen und Schüler an. Die digitalen Sportstunden sollen es den Jungen und Mädchen ermöglichen, zu Hause und professionell von einer Lehrkraft angeleitet Sport zu treiben.

Näheres finden Sie hier


Studie in Baden-Württemberg: Covid 19 - Welche Rolle spielen Kinder bei der Virusverbreitung?

Nähere Infos finden Sie hier


Tagesschau - Bundesländer schließen Schulen und Kitas

Beitrag auf Youtube zur Schließung von Kitas und Schulen