Unterschiedliche Zielsetzungen

Treffen mit Vertretern der Bürgerinitiative „Rettet den Eichwald“

Müllheim, 6.2.2019 – Am Montag, den 4. Februar trafen sich Verwaltungsspitze und Vertreter der Forstbehörde mit den Vertretern der Bürgerinitiative „Rettet den Eichwald“: Dabei ging es vorranging darum, sowohl den Sachstand als auch die verschiedenen Standpunkte zu erörtern. Der Bürgerinitiative werden im Nachgang zu dem Gespräch nun noch alle angeforderten und für das Thema relevanten Zahlen, Daten und Unterlagen zusammengestellt.

Als Fazit hat die Stadtverwaltung aus dieser Sitzung mitgenommen, dass es unterschiedliche Zielsetzungen in Bezug auf die Zukunft des Eichwaldes gibt:

Die Bürgerinitiative möchte den Eichwald vorrangig als Erholungswald erhalten, das Waldbild möglichst unangetastet so belassen, Pflege und Bewirtschaftung auf ein Minimum beschränken.

Die Stadt Müllheim hat sich dagegen dem Ziel verpflichtet, den Eichwald tatsächlich noch als Eichenwald auch für die nachfolgenden Generationen zu erhalten, in all seiner kulturellen, ökologischen und ökonomischen Bedeutung für die Stadt und die Bürgerinnen und Bürger. Dafür hat der Gemeinderat der Stadt Müllheim vor zwei Jahren mit dem Forsteinrichtungswerk ein nachhaltiges, in sich schlüssiges forstfachliches Konzept beschlossen. Dieses fußt auf den besten, je verfügbaren Informationen über den Eichwald aus den Ergebnissen der Betriebsinventur und der anerkannten Waldbauverfahren, gepaart mit dem langjährigen Expertenwissen unserer Förster.

Am 20. Februar werden das Forsteinrichtungswerk und die aktuellen Maßnahmen noch einmal in öffentlicher Sitzung im Gemeinderat erläutert und es wird ein Sachstandsbericht gegeben.
Beginn ist um 18 Uhr, Ort: Müllheimer Rathaus, Sitzungssaal, 4. OG.