Was passiert aktuell – Spätherbst 2017– Frühjahr 2018

Als Aufgabengebiet der Integrationsbeauftragten gilt auch die Sensibilisierung der Öffentlichkeit, speziell sich engagierender Ehrenamtlicher aber auch hauptamtlich Tätiger zu bestimmten Themen.
Alles was zum Großthema: Interkulturelles, Prävention von Ausgrenzung und Diskriminierung gegenüber Menschen mit Migration, spezifischer noch gegenüber Menschen mit Fluchthintergrund dabei anfällt, erfordert das Augenmerk und entsprechende eingeleitete Aktivitäten und Maßnahmen und entsprechendes Handeln der Integrationsbeauftragten.
Ein großer Schritt konnte gerade aktuell zum Thema: „Sensibilisierung im Umgang mit traumatisierten und allgemein seelisch belasteten Kindern“ für die Erzieherinnen und PädagogInnen der Stadt Müllheim initiiert werden.
Am 29.November begann der „Start Up“ einer Weiterbildungsreihe zu diesem übergreifenden Thema, die in 2018 fortgesetzt werden wird.

Nach den vielen Sommer- und Herbstprojekten, die extra für Begegnungsmomente zwischen Einheimischen und Zugewanderten initiiert wurden, liegt nun der Fokus darauf, Zugewanderte in institutionalisierte Aktivitäten zu integrieren.
Einige Jungs spielen inzwischen mit Spielpässen Fußball in den hiesigen Vereinen.

Einige der Mädchen und Jungs, die im Oster – Zirkus Projekt mitmachten, besuchen nun das Regel-Trainingsprogramm vom Zirkus Ragazzi.
Auch der Flohzirkus ist durch die jüngeren Kinder aus Fluchtfamilien ausgebucht.
Dank einer gerade eingegangenen großzügigen Spende der Firma Hellmann über 2000,- Euro ist die Durchführung des Kinderprojektes für das ganze Jahr 2018 über gesichert.
Gerade was den musikalischen Teil zur Begleitung der Zirkuskunststücke bei Aufführungen angeht, kann die Teilnahme von weiteren Kindern in die Musikklassen für die entsprechende Vorbereitung und das Zusammenspiel beider Teilprojekte erfolgen.

Wir danken der Firma Hellmann für diese Unterstützung und die Ermöglichung nachhaltiger Integration.

Andere haben aus der Teilnahme einer Schul-AG ein Hobby gemacht und sind in einem Trommelkurs.

Trotzdem ist es noch ein langer Weg, bis die Menschen hier wirklich „zu Hause“ sind.
Freundschaft und Vertrautheit brauchen Zeit.

Wenn Sie ab und zu ganz gezielt mit jemandem etwas unternehmen, jemandem die Gegend zeigen, mal ins Kino gehen möchten, einen Ausflug machen wollen – melden Sie sich doch einfach bei der Integrationsbeauftragten der Stadt. Sehr gerne stellt sie die Kontakte her.


Projekte im Themenbereich Wohnen

Managing your daily Life“ – was muss man wissen, wenn man mit deutschen Nachbarn im Wohnumfeld lebt, Hausordnung, Mülltrennung …:Durchführung von
entsprechenden Schulungen in den Flüchtlings- WG`s (Mai 2017)