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Stadt Müllheim 1

Bildung und Betreuung

Informationen zum Coronavirus

Das Kultusministerium Baden-Württemberg entscheidet, ob und zu welchem Zeitpunkt eventuell flächendeckend Kitas und Schulen geschlossen werden müssen.

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2/3 Satzung über die Bildung von Schulbezirken (Schulbezirkssatzung) der Stadt MüllheimPDF
14 kB

 

Bildungsbroschüre »Eltern & Kids«

Umfangreiche Informationen bietet auch unsere Bildungsbroschüre,

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Bildungsbroschüre »Eltern & Kids 2017-2019«PDF
23 MB
Bildungsbroschüre »Eltern & Kids 2017-2019«

Aktuelle Schulentwicklung

Steigende Schülerzahlen in der Zuzugsregion Markgräflerland und insbesondere in der Schulstadt Müllheim sowie die landesweiten schulpolitischen und gesellschaftlichen Entwicklungen (Stichworte Ganztagesangebote, Einführung der Gemeinschaftsschule, Stärkung der Realschule, neue Anforderungen wie Lernateliers/-cluster u.a.m.) haben auch Auswirkungen für Müllheim als Schulstadt.

Schulzentrum I

Dieses Schulzentrum umfasst

  • die Michael-Friedrich-Wild-Grundschule (GS) mit französischer Grundschule
  • die Gemeinschaftsschule (GMS) Adolph-Blankenhorn
  • das Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) der Albert-Julius-Sievert-Schule sowie
  • den Hort an der Schule mit Kernzeitenbetreuung und
  • weitere Nutzer wie die Städtische Musikschule, Vereine u.a.m.

Hier werden in den nächsten Jahren rund 2.000 qm zusätzlicher Schulfläche realisiert werden (Ganztagesangebote, Schülermensa). Hinzu kommt voraussichtlich eine Erweiterung der Sporthalle I. Zusätzlich werden Flächen aus wirtschaftlichen Gründen nicht saniert, sondern ersetzt werden. Das weitere Vorgehen wird im Zuge eines sogenannten Masterplans geklärt.

Schulzentrum II

Hier sind die Alemannen-Realschule (Träger Stadt) sowie das Markgräfler Gymnasium (Träger Landkreis) beheimatet. Auch im Schulzentrum II mit knapp 2.000 Schülerinnen und Schülern sorgen die o.g. Faktoren der Schulentwicklung und steigende Nachfrage für Erweiterungsbedarf.

Hinzu kommen Handlungsbedarfe aufgrund verschärfter Sicherheitsbestimmungen (insbesondere im Bereich Brandschutz) sowie Umbauten für konzeptionelle Optimierungen. Aktuell werden die Raumbedarfe der beiden Schulen geklärt.

Weitereführende Links


Gemeinschaftsschule Adolph-Blankenhorn

[Fotos der Schulgebäude einzeln, nicht als Montage.]

[Muss der Text aktualisiert werden? Wirkt mit 2015 veraltet.]

Chronologie

Auf dem Weg zu neuen Schulformen

In einer traditionellen Schulstadt mit rund 5.800 Schülern ist es stets der Anspruch, mit einem vielfältigen Bildungsangebot einer heterogenen Schülerschaft und sich immer wieder ändernden Bedürfnissen gerecht zu werden. Das 2012 gestartete Forum »Bildung und Betreuung« widmet sich u.a. diesem Auftrag.

»Die Bildungslandschaft in unserem Land ist in Bewegung. Aktuell steuert die Schulpolitik auf ein zweigliedriges System von Gymnasium und Gemeinschaftsschule zu. Diese Entwicklungen werden sich auch auf die Schulstadt Müllheim auswirken, wo wir Bildung und lebenslanges Lernen als zentrale Aufgabe verstehen. Um unser schulisches Angebot auf hohem Niveau zu erhalten, gilt es, Strukturen und Unterricht ständig zu verbessern und den sich rasch verändernden gesellschaftlichen Bedingungen bestens anzupassen. Im städtischen Forum `Bildung & Betreuung´ haben wir uns gemeinsam mit den Schulleitungen intensiv über die Zukunft der Müllheimer Schullandschaft beraten und uns von der Notwendigkeit überzeugt, neue Wege zu gehen«, so die Bürgermeisterin Astrid Siemes-Knoblich im Jahr 2013.

Beteiligung und Transparenz

»Ein solcher Schritt kann und darf aber nicht von oben herab angeordnet werden. Wir sind uns bewusst, dass dies nur mit der Akzeptanz und Bereitschaft der Lehrerinnen und Lehrer, der Schülerinnen und Schüler und selbstverständlich auch deren Eltern erfolgen kann. Daher werden wir den Abstimmungsprozess stets in großer öffentlicher Transparenz durchführen. Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger über alle Einzelheiten informieren und aufklären sowie zu einem offenen Dialog über das zweigliedrige Schulsystem einladen. Unser Motto für die zukünftige Schulstadt Müllheim lautet: Wir lassen kein Kind zurück. Dies bedeutet aber auch, dass wir im Vorfeld alle Beteiligten überzeugen und mitnehmen müssen«, so die Bürgermeisterin weiter.
Schulleitungen und Gemeinderat für Zweigliedrigkeit

Die Frage »Wollen wir die Zweigliedrigkeit?« wurde von den Schulleitungen mit „Ja“ beantwortet und im Gemeinderat am 20. Februar 2013 beraten. Das Gremium begrüßte das Ziel der Schulen, sich neuen Lernformen zu öffnen. Was die Zweigliedrigkeit inhaltlich-konzeptionell, räumlich und organisatorisch für die einzelnen Schulen bedeutet, welche Weichenstellungen vorzunehmen sind, wurde und wird weiter untersucht werden.

Lenkungskreis begleitete den Prozess

Ein Lenkungskreis mit Vertreter/innen der Stadt, des Gemeinderats, der Schulen, Lehrer, Eltern und Schüler begleitete diesen Prozess, dessen Fortschritte immer wieder vorgestellt wurden.

Neuer Zeitplan für Entwicklung eines Zwei-Säulen-Modells für die Sekundarstufe I

Stadt, Schulleitungen von Werkrealschule sowie Realschule und auch das staatliche Schulamt waren sich einig: Um einen erfolgreichen Start einer zukunftsfähigen Sekundarstufe I in Müllheim zu gewährleisten, sollten die zeitlichen Zielvorgaben für den Entwicklungsprozess neu definiert werden.

Zuvor waren intensive Gespräche in den Schulen und mit der Elternschaft geführt worden. „Dadurch sind wir zu der Erkenntnis gelangt, dass es nach wie vor auf allen Seiten einen großen Informations- und Entwicklungsbedarf gibt, der es notwendig macht, die lokalen Rahmenbedingungen neu abzustecken und den bisherigen Entwicklungsprozess zu verlangsamen“, so Bürgermeisterin Astrid Siemes-Knoblich.

Werkrealschule wird 2015/16 zur Gemeinschaftsschule

Nachdem Abstand davon genommen worden war, zum 01.06.2014 den Antrag für die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule (GMS) aus Realschule und Werkrealschule zum Schuljahr 2015/16 zu stellen, ergab sich kurz vor den Osterferien 2014 nochmals eine Wendung: das rund 90seitige pädagogische Konzept der Adolph-Blankenhorn-Werkrealschule (WRS) war fertiggestellt. Viele Bausteine einer GMS wurden bereits angeboten. Insofern signalisierten das Regierungspräsidium und das Staatliche Schulamt trotz der kurzen Zeit, die für die Antragstellung (01.06.2014) verblieb, ihre Unterstützung. Beide Ämter bescheinigten der WRS auf dem richtigen Weg zu sein.

In Sitzungen des Lenkungskreises (19.05.14), der Gesamteltern und -lehrer (20.05.14) war man sich schnell einig, diese Chance zu nutzen. Diesem Votum schloss sich auch der Gemeinderat (21.05.14) an: Der Antrag auf Einrichtung einer Gemeinschaftsschule (GMS) an der WRS sollte zum 01.06.2014 gestellt werden. Der Antragseingang löste bei den Schulämtern das Prüfungsverfahren und Gespräche im Rahmen der “Regionalen Schulentwicklung” aus. Die Visitation der Vertreter/innen von RP und Staatlichem Schulamt im Juli 2014 verlief ausgesprochen positiv. Dabei wurden – neben der Prüfung der räumlichen Voraussetzungen – auch Gespräche geführt mit der Schulleitung sowie Vertretern der Steuerungsgruppe, des Elternbeirats, des Schulträgers u.a.m.

Aus Sicht der Schulen und des Schulträgers trug dieser Weg einerseits den an einer GMS interessierten Eltern Rechnung (immerhin hatten über 40% der Grundschuleltern Offenheit signalisiert), andererseits aber auch den Eltern, die sich für ihre Kinder weiterhin das “klassische” dreizügige System wünschten.

Am 02.02.2015 gab das Kultusministerium die 62 neuen Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg bekannt – Müllheim war dabei.


Forum Bildung und Betreuung

Mittelzentrum und Herz des Markgräflerlandes. Schulstadt. Familienfreundliche Stadt – so definiert sich Müllheim mit seinen rd. 18.400 Einwohnern und 5.000 Schüler/innen. Zu Recht, wie einige Eckdaten belegen.

Kinderkrippen und Kindergärten

Mit sechs Krippen, U3-Angeboten und Tagesmüttern sowie der im November 2013 eröffnenden Kita wird bei den unter Dreijährigen ein Versorgungsgrad von 39% erreicht werden.

Insgesamt 13 Kindergärten (14 mit der GT-Gruppe in der neuen Kita) schaffen einen Versorgungsgrad von 99%.
Für die Kinderkrippen und –gärten investiert die Stadt jährlich knapp 4 Mio. EUR in den laufenden Unterhalt, nach Abzug von Landeszuschüssen und Elternbeiträgen verbleibt ein Defizit von rd. 2 Mio. EUR. Die neue Kita wird den Zuschussbedarf nochmals um über 600.000 EUR erhöhen.


Schulen

Grundschulförderklasse, zwei Grundschulen (plus Außenstelle in Britzingen), Werkrealschule, Realschule, Gymnasium, kaufmännische Schulen mit Wirtschaftsgymnasium, Berufliche Schulen, Heilpädagogisches Förderzentrum, Freie Waldorfschule und Schule Kirschbäumleboden – die Vielfalt der Angebote und Träger (Stadt, Landkreis, freie Träger) ist groß.

Die laufenden Ausgaben allein für die städtischen Einrichtungen betragen rd. 3,2 Mio. EUR, der Zuschussbedarf liegt bei rd. 1,7 Mio. EUR.

Hinzu kommen außerschulische Angebote (Hort, Kernzeiten, Sprachförderung, Hausaufgabenbetreuung) sowie weitere schulische und kulturpädagogische Angebote wie Musikschule, Volkshochschule, Mediathek, Museen.


Hierfür werden jährlich rd. 1,6 Mio. EUR in die Hand genommen (Zuschussbedarf eine knappe Million Euro).


An Investitionen fließen in den nächsten Jahren nochmals über 9 Mio. EUR in die Schulen.


Jugendarbeit

Hier gibt es zahlreiche mobile und offene Angebote in Jugendtreffs, Streetwork, Projekte, Schulsozialarbeit, Runde Tische u.v.m. (Zuschussbedarf: rund 174.000 EUR p.a.)

Auch dank hervorragender Netzwerkpartner gibt es also bereits einiges vorzuweisen. Aber auch noch vieles zu tun…

Die Kommune beschäftigen u.a.

  • in den Krippen die Erfüllung des Rechtsanspruchs ab August 2013,
  • in den Kindergärten der steigende Bedarf an Ganztagsbetreuung und vielleicht das eine oder andere bisher nicht vorhandene Angebot (z.B. Waldkindergarten),
  • in den Schulen die Herausforderungen Ganztags-/Gemeinschafts-/Verbundschule, im außerschulischen Bereich die sich verändernde Jugendarbeit, Themen wie Jugendbeteiligung und Plätze für Jugendliche im öffentlichen Raum,
  • und übergreifend das Thema Inklusion bzw. Vielfalt.

Um diese Aufgaben gemeinsam anzugehen, arbeiten Vertreter der Stadt, der Schulen, der Krippen und Kindergärten, der Kirchen, der VHS, Musikschule, Museen, Mediathek, der Polizei, der Jugendarbeit, des Internationalen Beirats sowie weitere Vertreter zahlreicher Institutionen und Fachstellen an einem Bildungskonzept. Jedem Kind soll eine individuelle Bildungsbiografie ermöglicht werden. Lebenslanges Lernen ist das Ziel – bis in das Seniorenalter, was angesichts der demographischen Entwicklung ebenfalls an Bedeutung gewinnt.

Zum Auftakt erfolgte ein Plenumtreffen am 28.11.2012 in der Michael-Friedrich-Wild-Grundschule, u.a. berichtete die Badische Zeitung darüber.


Ansprechpartner und Arbeitsgruppen

Interessierte, die am Konzept Bildung und Betreuung mitarbeiten möchten, können sich gerne wenden an

Ob Elternvertreter, Jugendliche, Senior/-in oder einfach interessierte/r Bürger/-in – Sie sind herzlich willkommen. Folgende Arbeitsgruppen haben sich gebildet: